In der Antike und auch lange Zeit danach gab es entsprechende Bereitschaftsdienste, die für das Wecken zuständig waren. So zum Beispiel beim Militär. Dort wurden Sanduhren beobachtet um das Wecken der Kameraden sicherzustellen. In Adelshäusern und in reichen Haushalten war das Aufgabe der Sklaven.
Die Zeit der Industrialisierung und das stetig wachsende Geschäftsleben brachte feste Arbeitszeiten und Terminplanung mit sich. Somit wurde es immer wichtiger morgens pünktlich aufzustehen. Technische Neuerungen gab es praktischer Weise auch auf dem Gebiet der Zeitanzeige. Der erste Wecker wurde bereits im Jahre 1787 entwickelt. Erfinder war Levi Hutchins aus Concord, New Hampshire in den vereinigten Staaten. Sein Apparat läutete allerdings ausschließlich um vier Uhr morgens und konnte nicht auf eine individuelle Weckzeit eingestellt werden.
Erst Jahrzehnte später, nämlich im jahre 1847 wurde der erste mechanische Wecker patentiert, der eine einstellbare Weckzeit gewährleistete. Patenthaber war der Franzose Antoine Redier.